Mit dem „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität“ will die Bundesregierung Weichen für die Zukunft des Bauens in Deutschland stellen. Wir wollen wissen: Was bedeutet das für die digitale Geräteverwaltung auf der Baustelle? Können die Investitionen der Bundesregierung die digitale Transformation beschleunigen? Und: Wie können zamics und unsere Kunden davon profitieren? Ein Ausblick auf die Chancen und Herausforderungen der geplanten Maßnahmen.
Digitalisierung & Bauwirtschaft
Die deutsche Bauwirtschaft steht unter Druck. Steigende Materialkosten, Fachkräftemangel und ineffiziente Prozesse bremsen nicht nur die Produktivität, sondern gefährden auch die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen. Gleichzeitig wachsen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Transparenz und Dokumentation – sowohl von Auftraggebern als auch durch gesetzliche Vorgaben. Dazu kommt noch der Fachkräftemangel, der auch in der Baubranche deutlich spürbar ist.
Unser Co-Founder Christian Marx weiß aus seiner täglichen Arbeit, dass der Bedarf an Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Gerätemanagement wächst. „Digitale Lösungen wie zamics adressieren genau die Schwachstellen der Branche: ineffiziente Prozesse, fehlende Transparenz und hohe Kosten“, erklärt Christian. Umso aufmerksamer beobachtet er das Infrastrukturprogramm, das die Bundesregierung Anfang 2025 angekündigt hat. Es umfasst umfangreiche Investitionen in Digitalisierung, Infrastruktur und nachhaltiges Bauen. Das Ziel: Die Baubranche soll durch digitale Prozesse, moderne Technologien und gezielte Förderung zukunftsfähig werden.
Bild: Baustelle von oben
Ein zentraler Hebel in diesem Prozess ist die digitale Verwaltung von Maschinen, Geräten und Werkzeugen auf der Baustelle. Wer weiß, wo welches Gerät im Einsatz ist, wann es genutzt wird und wann Prüfungen anstehen, kann Ressourcen effizienter einsetzen. So lassen sich Kosten senken und es kann nachhaltiger gebaut werden. Genau hier setzt zamics an und könnte zumindest indirekt von den staatlichen Investitionen profitieren. Denn geplante Programme wie „Digital Jetzt“ und „go-digital“ schaffen Anreize für Bauunternehmen, in digitale Technologien zu investieren.
Status quo: Geräteverwaltung in Bauunternehmen
In vielen Bauunternehmen erfolgt die Geräteverwaltung auch heute noch analog – und zwar über Excel-Listen, handschriftliche Notizen oder per Zuruf. Das führt nicht nur häufig zu Zeitverlust auf der Baustelle, sondern auch zu Sicherheitsrisiken und wirtschaftlichen Nachteilen. Arbeitsmittel gehen verloren, Wartungen werden übersehen und die Disposition wird zur täglichen Herausforderung.
Bild: Ein Mitarbeiter führt die Warenbestandsaufnahme durch
Christian kann das bestätigen. Er glaubt, dass größere Betriebe bezogen auf die allgemeine Digitalisierung von Prozessen im Vorteil sind. „ERP-Systeme auf der einen und Papierlisten auf der anderen Seite sind keine Seltenheit“, sagt er. Oft fehle zunächst die Transparenz über den Gerätepark: „Wie viele Arbeitsmittel besitze ich? Wo sind meine Maschinen im Einsatz?“
Mit zunehmender Projektkomplexität und wachsendem Kostendruck zeigt sich: Ohne digitale Unterstützung lassen sich moderne Baustellen kaum noch effizient steuern. Gleichzeitig wächst der regulatorische Druck, beispielsweise durch verschärfte Dokumentationspflichten bei Prüfungen oder Anforderungen an Nachhaltigkeitsnachweise. Deshalb fördert die Bundesregierung im Rahmen ihrer Digitalstrategie gezielt Investitionen in digitale Infrastruktur und smarte Technologien. Für Bauunternehmen bedeutet das: Wer jetzt in digitale Geräteverwaltung investiert, kann Prozesse optimieren und staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen.
Bild: Christian Marx, Co-Founder von zamics
So kann zamics helfen
Als digitale Lösung für die effiziente Geräteverwaltung auf der Baustelle unterstützt zamics diesen Prozess. Die Anwendung ist speziell auf die Anforderungen der Bauwirtschaft zugeschnitten und verknüpft sämtliche Arbeitsgeräte in einem einfach bedienbaren System. Vom digitalen Prüfmanagement über das Tracking von Arbeitsmitteln bis zur Geräteverwaltung macht zamics alle relevanten Geräteinformationen per Klick abrufbar. Das System kombiniert eine intuitive Software mit robuster Hardware. Dazu gehören NFC -Transponder, QR-Codes sowie Bluetooth– und GPS-Tracker. Geräte lassen sich damit eindeutig identifizieren, ihren Standorten zuweisen und in Echtzeit orten.
„Bei zamics sind wir besonders stolz auf die einfache Bedienbarkeit“, erklärt Christian. „Wir wollten kein zweites SAP bauen, sondern eine Lösung, die Bauunternehmen die digitale Geräteverwaltung so einfach wie möglich macht.“ Hervorzuheben ist das in zamics integrierte Prüfmanagement. Es erinnert automatisch an anstehende Wartungen und Sicherheitsprüfungen und ermöglicht die digitale Dokumentation direkt am Gerät. Das schafft nicht nur Transparenz, sondern auch Sicherheit im laufenden Betrieb. Christian betont, dass zamics mit viel Kundenfeedback stetig weiterentwickelt wird. Passend dazu bietet zamics die Möglichkeit, Geräte mit GPS- oder Bluetooth-Trackern zu orten.
Lesen Sie hierzu auch gerne unseren Blog-Beitrag Active Tracking im Gerätemanagement
Bild: zamics Software auf dem Desktop und dem Smartphone
Förderung von Digitalisierung als Schlüssel einer nachhaltigen Bauwirtschaft
Mit dem Finanzpaket 2025 will die Bundesregierung die Bauwirtschaft digitaler, effizienter und nachhaltiger machen. Dafür werden Milliardenbeträge, unter anderem für Modernisierung, Förderung digitaler Technologien und Umsetzung von Nachhaltigkeitsziele, bereitgestellt. Hier kommt zamics ins Spiel. Denn die digitale Lösung zur Geräteverwaltung trägt maßgeblich dazu bei, die geplante Transformation der Bauwirtschaft praktisch umzusetzen.
Effizienz und Nachhaltigkeit durch digitale Transparenz
Ein digital verwalteter Gerätepark ist für Unternehmen nicht nur eine organisatorische Erleichterung, sondern zugleich ein strategisches Instrument. zamics ermöglicht es, Arbeitsmittel genau zu erfassen, Wartungen zu planen und Prüfungen zu dokumentieren. Dadurch werden Suchzeiten und Ausfälle reduziert und Ressourcen geschont. Das zeigt sich auch in einer besseren Auslastung vorhandener Geräte und längeren Lebenszyklen der Arbeitsmittel aufgrund vorausschauender Wartung. Christian erklärt: „zamics hilft Bauunternehmen sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial. Es spart Kosten durch vereinfachte Prozesse, reduziert Emissionen durch effizienten Maschineneinsatz und erhöht mit dem automatisierten Prüfmanagement die Sicherheit.“
Diese Effekte unterstützen die Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung und lassen sich nachvollziehbar in Berichten oder Förderanträgen dokumentieren.
Lesen Sie hierzu auch gerne unseren Blog-Beitrag Digitalisierung als Schlüssel zum nachhaltigen Bauen
Bild: Umweltfreundliche Bauplanung
Förderfähigkeit als Wettbewerbsvorteil
Förderprogramme wie „Digital Jetzt“ oder „go-digital“ fördern gezielt den Ausbau digitaler Infrastruktur. zamics erfüllt zentrale Kriterien, die für eine finanzielle Förderung entscheidend sein können. Die Lösung basiert auf einer cloudbasierten Architektur und bietet eine mobile App für den flexiblen Einsatz auf der Baustelle. Sie liefert Schnittstellen zu ERP- und Projektmanagementsystemen und unterstützt den Einsatz modularer Hardware wie NFC, BLE und GPS. Damit sind diese Förderprogramme natürlich auch für potenzielle Kunden von zamics interessant. Christian sieht hier besonders Anreize bei kleinen und mittleren Unternehmen. Er verspricht: „Bei der Beantragung von Förderprogrammen helfen wir unseren Kunden gerne.“
Die Kunden von zamics könnten auch indirekt von den Investitionen der Bundesregierung profitieren. Das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK)“ ermöglicht Rekordinvestitionen in öffentliche Bauprojekte. Solche Projekte stellen häufig Anforderungen an digitale Nachweise und nachhaltige Prozesse. Der sogenannte „Wohnungsbau-Turbo“ zielt auf schnellere Genehmigungen und effizientere Abläufe. Auch in diesem Umfeld bietet digitale Geräteverwaltung klare Vorteile. Denn wer seine Geräte digital organisiert, kann Förderfähigkeit nachweisen. Gerade kleine und mittlere Betriebe erhalten Zugang zu Fördermitteln und können schneller wachsen. Digitale Geräteverwaltung wird so zum strategischen Hebel für Effizienz, Skalierung und neue Geschäftschancen.
Bild: Großbaustelle. Foto: Imago Images, Arnulf Hettrich
Zukunftsperspektiven: Vom Tool zur Plattform für nachhaltiges Bauen
Digitale Geräteverwaltung ist heute ein Wettbewerbsvorteil, könnte aber bereits morgen Standard sein. Während sich die Anforderungen an Bauunternehmen und die politischen Rahmenbedingungen verändern, entwickelt sich auch zamics kontinuierlich weiter. Geplant sind unter anderem ein CO₂-Tracking für Arbeitsmittel, die Integration mit BIM-Modellen und digitalen Bauakten und automatisierte Prüfberichte für ESG-Reportings. Diese Berichte bieten umfassende Einblicke in die Nachhaltigkeitsstrategien und die gesellschaftliche Verantwortung eines Unternehmens. Christian: „Wir beschäftigen uns momentan ganz konkret mit der Integration zu anderen Systemen, beispielsweise zu ERP-Systemen oder Dispotools.“
So könnte zamics noch stärker in digitale Bauprozesse eingebunden werden. Die geplante Entwicklung ist ein weiterer Schritt zu einer zentralen Plattform für nachhaltiges, digitales Bauen. Und damit zu einem strategischen Partner für zukunftsorientierte Unternehmen.
Die Praxis: zamics im Einsatz
Die enge Zusammenarbeit mit Kunden aus der Baupraxis ist für zamics ein wichtiger Erfolgsfaktor. Und zwar von der Produktentwicklung bis zur Einführung und Anpassung für den Kundenbedarf. Dazu passt, dass zamics als konkrete Lösung für ein Bauunternehmen entwickelt wurde. Seitdem wird die Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt. Schließlich kennt niemand die Herausforderungen auf der Baustelle besser, als die Unternehmen selbst.
Bild: Erhan Bora von der WiWa Kampfmittelbergungs GmbH
Wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel der WiWa Kampfmittelbergungs GmbH aus Hamburg. „Die WiWa war einer unserer ersten Kunden. Gemeinsam haben wir die Ein- und Ausgabeprozesse von Werkzeugen und Maschinen digitalisiert. Dadurch konnten wir Suchzeiten und Geräteschwund deutlich reduzieren“, berichtet Christian. Mit dem Ergebnis ist die WiWa auch heute noch zufrieden. „zamics erleichtert uns die Arbeit spürbar. Mit dem System können wir Prüfberichte einfach und übersichtlich direkt auf der Baustelle einsehen. Wir wissen immer, wo welches Gerät im Einsatz ist!“, bestätigt Erhan Bora, Disponent bei der WiWa Kampfmittelbergung.
Diese Rückmeldung zeigt, dass zamics zugleich als Lösung und als praxisnaher Partner für die digitale Transformation auf der Baustelle funktioniert.
Bild: Auch in die Infrastruktur der Bahn wird investiert. Foto: Picture Alliance, dpa, Schütt
Digitale Geräteverwaltung und die Digitalstrategie der Bundesregierung
Mit dem Finanzpaket 2025 setzt die Bundesregierung ein deutliches Zeichen. Die Digitalisierung der Bauwirtschaft ist politisch gewollt und wird gezielt gefördert. Programme wie „Digital Jetzt“, „go-digital“ und das „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK)“ unterstützen Unternehmen bei der Einführung digitaler Technologien. Dazu zählen cloudbasierte Software, intelligente Sensorik und Schulungen für Mitarbeitende. Diese Technologien spielen künftig eine zentrale Rolle bei öffentlichen Ausschreibungen und Projektumsetzungen.
Ein Schlüsselthema dabei ist die digitale Geräteverwaltung. Sie bildet die Grundlage für effizientere Abläufe, bessere Ressourcennutzung und mehr Nachhaltigkeit. Diese Ziele spiegeln sich in den ESG-Richtlinien wider und finden sich zugleich in den Förderbedingungen und Anforderungen öffentlicher Auftraggeber. Christian sieht eine „Hauptrolle von zamics darin, Transparenz für Bauunternehmen zu schaffen.“ Er beobachtet, dass Daten zur Maschinennutzung bislang oft isoliert erfasst werden. „Gerade durch das Lernen von diesen Daten können bessere Entscheidungen für ein effizientes, ressourcenschonendes Arbeiten geschaffen werden“, erklärt Christian. Das gelte insbesondere für die Neuanschaffung von Geräten und die Entlastung der Mitarbeitenden im Alltag.
Für Bauunternehmen bedeutet das: Wer heute in digitale Geräteverwaltung investiert, sichert sich Vorteile für die Zukunft. Sowohl bei Ausschreibungen, in der Projektsteuerung als auch im Wettbewerb um Fachkräfte.
Bild: Digitale Transformation auf der Baustelle
Förderung der Digitalisierung – Wettbewerbsvorteil für zamics Kunden?
Der Wandel der Bauwirtschaft ist in vollem Gange. Unternehmen, die jetzt in digitale Lösungen investieren, optimieren Prozesse und können von staatlicher Förderung profitieren. Mit zamics gestalten Bau- und Handwerksunternehmen ihre digitale Geräteverwaltung einfach, effizient und zukunftsfähig. Digitalisierung ist damit ein Schlüssel für nachhaltiges Bauen.
Für Bauunternehmen, die zamics nutzen oder nutzen wollen, bedeutet das:
- Sie gewinnen Transparenz über ihren Gerätepark.
- Sie erhöhen mit dem Prüfmanagement ihre Arbeitssicherheit und optimieren Abläufe
- Sie erfüllen die Anforderungen von ESG– und Förderprogrammen.
- Sie positionieren sich strategisch für Ausschreibungen und nachhaltige Bauprojekte.
Bei der digitalen Transformation der Baubranche identifiziert Christian eine wichtige Anforderung: „Fast kein Unternehmen in der Baubranche ist gleich, aber viele haben ähnliche Probleme. zamics wird deshalb immer Lösungen bieten, die flexibel genug sind, um alle mitzunehmen!“ Wenn Unternehmen Prozesse unterschiedlich gestalten, sollte ein System diese Vielfalt abbilden und gleichzeitig gemeinsame Standards ermöglichen. Das gilt beispielsweise für Rollen von Mitarbeitenden wie Polieren oder Schlossern, die regional unterschiedlich definiert sind. Auch die Geräteausgabe und die mobile Nutzung sollten flexibel vom System abbildbar sein.
Bild: Christian Marx und Markus Seibert
Christian ist sich sicher, dass es zukünftig immer mehr darauf ankommt, aus Daten handlungsrelevante Empfehlungen – auch mithilfe von KI – abzuleiten. Er sieht darin auch eine Lösung, um Fachkräfte zu entlasten und Effizienz zu steigern.
Die Perspektive scheint klar: Digitale Geräteverwaltung wird zum strategischen Hebel für Bauunternehmen, die Prozesse modernisieren und gleichzeitig Fördermittel nutzen wollen. Dieser Prozess wird von „Digital Jetzt“ bis zum „Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK)“ durch staatliche Programme unterstützt. Ein guter Zeitpunkt für Unternehmen, um den digitalen Wandel aktiv zu gestalten. „Wer früh investiert, profitiert doppelt: durch effizientere Abläufe und durch staatliche Unterstützung!“, betont auch Christian.
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